Zürich-West in Zahlen: 7’380

Der Verkehr in Zürich-West nimmt zu und die Anzahl der Benzin schluckenden Vehikel steigt und steigt. Auf der Pfingstweid- und Hardtrumstrasse rollen täglich tausende Autos und Lastwagen. 70’000 Fahrzeuge nur über die Hardbrücke. Eine umweltfreundliche und effizientere Lösung, um in das Quartier hinein und wieder hinaus zu gelangen, gibt es schon lange: Das unermüdliche Tram.

Während Werktagen legen die Trams der Linie 4,13 und 17 auf den Strecken in Zürich-West 7’380 Kilometer zurück. Eine abstrakte Zahl, die niemand so recht einordnen kann, ohne ein Beispiel vor Augen zu haben. Nur was für ein Beispiel? Die Luftlinie zwischen Zürich und Chicago?

Im Gebiet zwischen HB/Sihlquai, Altstetten Nord und Hardbrücke verkehren täglich 32 Trams und legen in diesem Zeitraum durchschnittlich 230 Kilometer zurück. Das ist etwa die gleiche Distanz wie die Strecke von Zürich nach Chiasso mit dem Auto, wenn es mit der ganzen Familie nach Italien in die Ferien geht.

Dieser Vergleich zieht aber nur bei der Kilometeranzahl. In einem Auto sitzen selten mehrere Personen; im Werktagsverkehr oft nur der Fahrer selber. Auf ein Tram in Zürich-West fallen hingegen 1460 Fahrgäste pro Tag an. Heruntergebrochen sind es dann sechs Personen, die pro Kilometer transportiert werden.

Vergleicht man jetzt den Energieverbrauch eines Trams und eines Autos wird klar, dass im städtischen Verkehr das Tram das deutlich sparsamere Verkehrsmittel ist. Das Cobra Tram z.B. hat einen Verbrauch von 625 kW/h und kann sogar ein Drittel dieser Energie beim Bremsen rückgewinnen und wieder ins Netz einspeisen. Ein Auto mit Benzinmotor verbraucht je nach Grösse, Verkehr (Stadt) etc. im Schnitt acht Liter auf 100 Kilometer; umgerechnet sind das 72 kW/h. Einfach gesagt verbrauchen neun Personenwagen zusammen so viel Energie wie ein Tram; nur dass diese keine fossilen Brennstoffe benötigen. Klar, diese neun Autos stehen an einem Tag nicht so lange im Einsatz wie das VBZ-Gefährt. Hält man aber lediglich die 70’000 Fahrzeuge (10% Schwerverkehr) dagegen, die jeden Tag die 1350 Meter lange Hardbrücke überqueren, dürfte man vage erkennen, wie effizient und umweltfreundlich der Öffentliche Verkehr ist.

Wieso also nicht einmal von der Agglo aus in die S-Bahn steigen und später ins Tram wechseln?

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