Zeitraffer

Im Bauwesen dreht sich vieles um Abläufe oder Bauschäden. Mit einer Zeitraffer-Kamera können monatelange Projekte in kurzer Zeit demonstriert werden.

«Meine Güte, bist du aber gewachsen!» Diese Aussage kennen wir wohl alle. Ob Onkel, Tante, Grosseltern - einfach Menschen, die uns lange nicht gesehen haben - sie staunen immer wieder, wie wir uns verändert haben. Das Geheiminis liegt in der zeitlichen Distanz. Das hat sehr viel mit unserem Thema Zeitraffer-Kamera zu tun.

Was macht eine Zeitraffer-Kamera genau?

Auch bei der Zeitraffer-Kamera geht es um die zeitliche Distanz und um Wachstum. Nur geht es hier nicht um Menschen, sondern, als Beispiel, um Baustellen. Wikipedia.org schreibt zum Thema Zeitraffer: «Der Zeitraffer ist eine filmische Methode zur Beschleunigung der Langzeitaufzeichnung von Bewegungsabläufen, bei der die Bildfrequenz (Bildrate) der Aufnahmekamera im Verhältnis zur Abspielfrequenz herabgesetzt wird.» Diese Einflussnahme in die Bildfrequenz hat Folgen: Spielt man die Aufnahmen mit normaler Geschwindigkeit ab, scheint der aufgenommene Vorgang schneller abzulaufen. So werden auch Änderungen sichtbar, die in Echtzeit aufgrund ihrer langsamen Natur vom Menschen nicht oder nur schwer wahrnehmbar sind.

Änderungen im Schnellverlauf aufzeigen. Auch solche, die wir normal kaum wahrnehmen würden. Erbrachte Arbeiten, die innerhalb eines bestimmten Zeit- oder Bauphasen-Abschnitts erfolgten, werden so in Kürze dargestellt.

Installation und Übertragung

Auf meiner Suche im Internet stosse ich auf den Zeitraffer-Kamera-Anbieter Avisec AG im Aargauischen Remetschwil. Laut ihm ist die Produktion von ZeitrafferBildern und -Videos voll automatisiert. Bilder könnten jederzeit im Internet angeschaut oder sogar heruntergeladen werden. Diese Bilder oder Videos sind für Bauherren ein echter Gewinn. Während man früher viel Zeit auf der Baustelle verbracht hat, kann der Verlauf nun praktisch via Zeitraffer beobachtet werden. Er kann also laufend überwacht werden und liefert auch gleich ein filmisches Baudokument mit sich.

Beratung beanspruchen – Fehler vermeiden

Timelapse, wie die Zeitraffer-Kameras auch noch heissen, haben - wie vieles andere auch - Vor- und Nachteile. Wie bei allen Investitionen muss man sich gut informieren, ob das ausgesuchte Gerät den Anforderungen auch entspricht. Wenn die Auflösung zu klein ist, die Akkulaufzeit zu kurz, wenn zum Teil eingeschränkte oder versteckte Funktionen Einfluss auf die Bildqualität nehmen, ist man am Ende schlecht bedient. Manchmal empfiehlt sich Beratung, weil man so schon von Anfang an auf die Erfahrung eines Verkäufers zählen kann – und der kennt die Vor- und Nachteile seiner Produkte. Oder man wendet sich an einen professionellen Anbieter wie die Avisec AG, wo Zeitraffer zu den Kernkompetenzen gehören.

Foto CC0 via Unsplash

Karte wird geladen ...

Logo Westnetz