Stadtoase

Wenn das Herz nach Strand und Palmen schreit, die Geldbörse jedoch nur schäbig lacht, heisst die Lösung City Beach.

Meine anfängliche Vorstellung vom City Beach: Sand natürlich, und sich darauf tummelnde Kraftprotze mit Poser-Sonnenbrillen und solariumgebräunte Miezen in Bikinis – eine einzige Fleischschau also. Als ich jedoch dem künstlichen Strand an der Förrlibuckstrasse zum ersten Mal einen Besuch abstattete, wurde ich eines Besseren belehrt. Die anwesenden Leute waren alle züchtig gekleidet – was aber auch an den eher kühlen abendlichen Temperaturen gelegen haben könnte –, die Stimmung relaxed und friedlich und der Bagger-Barometer hielt sich in Grenzen. So konnten wir uns entspannt einen Platz zwischen Palmen suchen und unsere Feierabenddrinks auf den bequemen Liegen geniessen.

Neben ganz viel Sand hatte es auch einen Pool, der leer und unbenutzt jedoch etwas trist ausschaute. Sowieso, hätte das Thermometer anstatt 18°C sommerliche 28°C angezeigt, wären wir uns glatt wie im Urlaub vorgekommen. Aber auch so bescherte mir die hinreissende Kulisse Abwechslung und beste Möglichkeiten für ausgiebiges Getratsche mit meinen Mädels. Wer also dem hektischen Stadtleben entkommen möchte, für den bietet der City Beach die Möglichkeit für einen spontanen Kurzurlaub, ganz ohne Flughafenstress und lästiges Kofferpacken.

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