Looper

Mit der Zeitreise ist es so eine Sache, meist wird die Story etwas zu verzwickt und verstrickt sich selber. Das ist bei “Looper” nicht so stark, aber auch hier gibt es Löcher die nicht logisch sind. Rian Johnson hat bei dem Film nicht nur Regier sondern auch gleich die Geschichte dazu geschrieben. Leider verliert der Film gegen Schluss etwas an der Spannung und so bleibt ein Science Fiction Fim mit Western Aspekte übrig.

Zeitreise ist in der Zukunft eigentlich verboten. Doch die Verbrecher machen sich das ganze zu nutzen. Sie schicken ihre Verbrecher in die Vergangenheit um dort von Looper’s getötet zu werden. Dafür bekommen die Looper Silber und falls der Dienst nicht mehr gebraucht wird, Gold. Es kann also gut sein, dass ein Looper plötzlich vor sich selber steht und sich selber tötet. Falls das eintritt so hat der Looper noch 30 Jahren zu Leben und mit dem Gold kann er diese Tage geniessen. Den Vorgang wird “schliessen” genannt.

Joe (Joseph Gordon-Levitt) ist ebenfalls ein Looper. Er liebt seinen Job und feiert jeweils mit seinen Freunden bis tief in die Nacht. Plötzlich werden jedoch viele Looper’s geschlossen und so geht etwas die Unruhe um. Das Gerücht geht um, dass in der Zukunft einen neuen Führer geben soll, der mit der Vergangenheit aufräumen will. Und dann geschieht das, was Joe für unmöglich hielt, er steht vor sich selber. Seinem alten ich (Bruce Willis) gegenüber. Der Bruchteil den er zögert gibt seinem alten ich die Möglichkeit zu fliehen, was er auch tut. Für das Missgeschickt wird nun Joe gejagt. Doch die grosse Frage ist, warum nur ist sein altes ich geflohen?

Joe will das alles wieder in Ordnung bringen und findet heraus, dass er den Plan hat, den neuen Anführer als Kind zu töten damit er ein Leben bis ins Hohe Alter haben kann. Ein Unterfangen was dem jungen Joe nicht passt.

Der ganze Film hat zu Beginn eine gute Spannung und baut das Set auch sehr schön auf. Leider geht dies gegen Ende etwas verloren. Wie in einem klassischen Western wartet man auf den Showdown. Dabei sind Joseph Gordon-Levitt, Bruce Willis und Piper Perabo in ihren Rollen genial. Auch der Übergang vom jungen Joe zum alten Joe und somit Bruce Willis wird optisch gut eingeführt. Sicherlich ist der Film wieder etwas besseres was das Action Kino zu zeigen hat. Gefeiert wird dieser International ganz gross. Also warten wir mal ab, was sonst noch von Rian Johnson in Zukunft kommt …

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