Die Heinrichstrasse

Westnetz.ch stellt in einer wöchentlichen Serie die Heinrichstrasse vor. Prägend für das Quartier verbindet die Heinrichstrasse den aufstrebenden und modernen Teil des Industriequartiers bei der Hardbrücke mit der malerischen Fierz-Siedlung beim Limmatplatz.

Die Heinrichstrasse ist benannt nach Johann Heinrich Fierz (*12.09.1813, † 11.06.1877). Er war ein Zürcher Textilindustrieller, Nationalrat und Präsident des von ihm gegründeten Aktienbauvereins in Zürich.

Unsere Serie beginnt bei der Hardbrücke. Von der Hardstrasse aus biegen wir in die Heinrichstrasse ein und sehen links den Kinokomplex Abaton, mehr hierzu im Beitrag der Bloggerin Linda Solanki.

Kinokomplex Abaton.

Rechts ist die Bar 4. Akt. Vor der für günstige Cocktails bekannten Bar versammeln sich jedes Wochenende laut grölende Jugendliche, um sich auf den Ausgang einzustimmen.

4. Akt

Wir gehen weiter auf der Seite des 4. Akts und treffen nach einem Innenhof auf das Hotel Senator. Die Direktorin Silvia Mohn wird uns das Hotel und die Geschichte dahinter vorstellen.

Das Hotel Senator.

Auf der rechten Seite auf dem Steinfels-Areal, wo früher Seifen hergestellt wurden steht heute die west side Überbauung.

Das Steinfels-Areal wurde bis zum Einbau des Cinemax 1993 während zehn Jahren von Künstlern, Idealisten und Architekten zwischengenutzt. Was in dieser Zeit entstand (Glacé-Garten) versuchen wir in unserer Serie aufzudecken. Die Geschichte der Friedrich Steinfels AG kann man im Beitrag von Blogger Philippe Keiser nachlesen.

Auf dem Steinfels-Areal steht heute das west side.

Heute bewirtschaften Restaurants wie das Mama Africa, das Basilica oder die Billardhalle das Areal. Welche Menüs serviert werden, was angeboten wird und wer hinter dem trendigen Gewerbe steckt, werden wir durch unseren Besuch herausfinden.

Das Restaurant Mama Africa

Wieder zurück auf der anderen Strassenseite verbirgt sich hinter einem Gitterzaun ganz unauffällig ein städtischer Kindergarten und Tageshort.

Der städtische Kindergarten und Tageshort an der Heinrichstrasse.

Das abgesperrte Parkplatzgelände, auf dem sich auch ein Mobility-Standort befindet, ermöglicht uns einen Blick auf das Löwenbräu-Areal, wo gerade ein neuer Wohnkomplex entsteht.

Dort entsteht der Wohnturm beim Löwenbräu-Areal.

An der Heinrichstrasse 213-231 steht ein moderner Komplex mit einem Wohnhaus und Büros.

Gegenüber sehen wir im fröhlich gelben Haus die Autogarage Elsa und das Büro einer Autofahrschule.

Das gelbe Haus mit der Autogarage.

Kurz vor dem Viaduktbogen treffen wir auf das mexikanische Restaurant Don Weber.

Der Mexikaner Don Weber.

Wieder erhaschen wir links einen Blick auf das Löwenbräu-Areal.

Löwenbräu-Areal im Hintergrund.

Der Viaduktbogen mit all seinen Läden liegt vor uns.

Der Viaduktbogen.

Wir gehen nun durch den Viaduktbogen und treffen auf ein ruhiges Wohnquartier. Gleich mehrere Genossenschaften besitzen hier Liegenschaften. So auch die Siedlung Fabrik-/Heinrichstrasse der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Röntgenhof.

Wohnquartier, hier sind gleich mehrere Genossenschaften angesiedelt.

Auch das Büro von Greenpeace befindet sich an der Heinrichstrasse.

Das Büro von Greenpeace.

Wir erblicken die katholische St. Josef Kirche, die 1912 zu Ehren des heiligen Josef im Industriequartier erbaut wurde. Den Pfarrer hat Bloggerin Linda Solanki bereits getroffen, hier gehts zum Beitrag.

Die katholische Kirche St. Josef.

Rechts in einem Wohnhaus glauben wir zuerst ein Restaurant anzutreffen, bei genauerem Hinsehen erkennen wir aber die Aufschrift "Kein RESTAURANT mehr". In dem Haus lebt jetzt eine riesige Wohngemeinschaft. Wie sie sich in dem Wohnhaus eingerichtet hat, wird uns ein Bewohner bei unserem Besuch noch zeigen.

Von weit und nah, das Haus der riesigen Wohngemeinschaft.

Gleich nach der Kirche an der nächsten Ecke links wird Bier en masse ausgeschenkt. Dort steht nämlich das St. Joseph Pub. Wer das Pub führt und wer die Gäste sind, werden wir noch erfahren.

Das St. Joseph Pub.

Die nächste Beiz ist der Holzchopf, wir sind gespannt, was sich hinter den Fenstern versteckt.

Ist es so urchig wie es von aussen scheint? Die Beiz Holzchopf

An der nächsten Ecke rechts treffen wir auf ein Wein- und Spirituosen-Geschäft. Welcher Wein uns wohl empfohlen wird?

Die Weinhandlung an der Heinrichstrasse.

Das sfax an der Heinrichstrasse verspricht Frisurenkunst, mal schauen, ob wir uns die Haare flechten lassen werden.

das sfax

Gegenüber sehen wir den Eingang eines kleinen Tattoo Studios „Hot Flash“. Wir werden uns doch wohl nicht stechen lassen?

Wer lässt sich hier von wem stechen?

Kleider ändern lassen in der Heinrich-Wäscherei und Änderungs-Schneiderei. Wir sehen uns bald wieder.

Änderungsschneiderei an der Heinrichstrasse.

Wir nähern uns langsam der Langstrasse. Zunächst erblicken wir das Restaurant La Contrada. Die Band Baby Jail hat uns im Interview das Restaurant bereits weiterempfohlen, wir lassen uns überraschen.

La Contrada

Die Gasometerstrasse, an der sich das allen bekannten Maison Blunt befindet, durchkreuzt die Heinrichstrasse. An der Ecke steht das türkische Restaurant Valentins. Über elf Jahre führen die Gastgeber das Lokal und bewirtschaften ihre Kundschaft mit türkischen Spezialitäten.

Das Valentins überrascht mit türkischer Küche.

Wir treffen auf die Luisenstrasse und gleich zwei weitere empfehlenswerte Restaurants. Das Royal Curry Bowl serviert indische und srilankische Spezialitäten zu erstaunlich günstigen Preisen. Im Sommer lässt es sich gemütlich an den Tischen auf der Strasse dinieren.

Das Royal Curry.

Das Restaurant Cucina ist jedem Kreis 5 Bewohner ein Begriff. Es besticht durch klassische italienische Spezialitäten. Pasta und Pizza schmecken ausgezeichnet, auch hier kann man draussen speisen.

Bevor wir die Langstrasse überqueren erblicken wir das Casa Heinrich, ein Gästehaus mit 18 modern eingerichteten Zimmern. Gerne möchten wir die Gastgeber kennenlernen.

Nach dem atelier-offen treffen wir noch auf das Restaurant Samses, ein vegetarisches Trendlokal mit täglich frischem und reichhaltigem Buffet.

An der rechten Strassenecke steht die Mata Hari Bar. Rote Sofas, eine kleine Bühne und die dunklen Wände erinnern noch an die Zeiten als sich darin ein Strip-Lokal befand.

Wir überqueren die Langstrasse und treffen auf die kleinen bunten Fierz-Häuser mit ihren verwunschenen Gärten.

An der Heinrichstrasse 65 soll sich das Vereinslokal der GC-Fans befinden. Zutritt eigentlich nur für Vereinsmitglieder, mal schauen, ob sie uns zu einem Gespräch den Zutritt ausnahmsweise gewähren.

Die Fierz-Siedlung ist wie die Heinrichstrasse ebenfalls nach Johann Heinrich Fierz benannt. Der von ihm gegründete Aktienbauverein erstellte die Arbeiterhaus-Siedlung zwischen 1873 und 1880. Sie ist heute die älteste Sozialsiedlung der Stadt Zürich.

Auch das Haus von Ruth und Bernhard Thomas-Fehr sehen wir. Der Tages-Anzeiger berichtete im Mai diesen Jahres über das Haus, das kapputtgeschützt wird. Wie hier sichtbar steht die Baustelle noch immer.

Wir werden versuchen Bewohner der ehemaligen Arbeiterhäuschen zu finden, die uns das Innenleben der Häuser zeigen und etwas über die Siedlung erzählen können.

Im einem ersten Teil werden wir das Hotel Senator kennenlernen.

Leben Sie selber an der Heinrichstrasse oder kennen Sie jemanden, der uns sein zu Hause zeigen möchte oder eine interessante Geschichte zu erzählen hat? Dann kontaktieren Sie uns und wer weiss, vielleicht erscheinen Sie schon bald in unserer Serie.

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