Auch Donnerstags Freitag

Die Ausstellung im Museum für Gestaltung dreht sich rund um das Jungunternehmen der Gebrüder Freitag. Video-Installationen und Dokumente geben Einblick in die Herstellung der Freitag-Taschen und die Entstehung des Unternehmens.

1993 waren die Brüder Daniel und Markus Freitag auf der Suche nach einer funktionalen, belastbaren und vor allem wetterfesten Messenger-Tasche. Fündig wurden sie nicht, doch sie kamen auf eine Idee. Aus der Kombination von alten Trucker-Planen, abgenutzten Veloschläuchen und ausrangierten Sicherheitsgurten entwickelten sie eine belastbare und praktische Tasche dies war der Anfang der mittlerweile weltbekannten Freitag-Taschen.

An der Ausstellung wird immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig es für Freitag ist, die Umwelt zu schonen. Für die Produktion nutzen sie Regenwasser und recycelte Materialien, ausserdem werden alle Taschen in der Schweiz produziert.. Rund 390 Tonnen LKW-Planen, 36’000 Fahrradschläuche, 220'000 Sicherheitsgurte und 1'200 qm Airbaigs werden wiederverwertet und zu Taschen verarbeitet. Heute unterhält Freitag 350 Shops rund um die Welt, mit über 120 Mitarbeitern. Dort werden die beiden Taschenlinien verkauft: Die "Fundamentals" umfassen 40 Modelle. die "Reference Linie" saisonale Kollektionen, von denen jedes Stück ein Unikat ist. Die Firma Freitag legt nach wie vor einen Grossen Wert auf Design und Funktionalität.

Die Video-Installationen vereinfachen den Besuchern sich in die Firma einzufühlen und stellen die sympathischen Jungunternehmer vor. Es ist eindrücklich, die Geschichte des Unternehmens mit zu verfolgen. Daniel und Markus Freitag haben aus dem Nichts eine einmalige und erfolgreiche Firma erschaffen. Man kann sich die beiden gut bei der Arbeit vorstellen und hat nach all den Einblicken Lust, dem Freitagtower im Kreis 5 bald wieder einen Besuch abzustatten.

Auch ein Besuch im Museum der Gestaltung lohnt sich, die Ausstellung "Out of the bag" ist noch bis am 29.7.2012 in der Galerie zu betrachten.

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